Oft gestellte Fragen

Gedächtnistraining – habe ich das überhaupt nötig?

Körperliches Training ist heute hoch im Trend. Da fragt niemand, ob es nötig sei. Geistiges Training ist, wie körperliches Training, in jedem Alter sinnvoll.

Gedächtnistraining – ist das nicht nur für Senioren, Rentner und
Menschen mit Hirnerkrankungen?

Spielerisches ganzheitliches Gedächtnistraining hebt sich von konkreten Lernzielen und Leistungszwang ab und ist bereits im Vorschulalter sinnvoll. Während Schulzeit und Lehre ermöglicht es eine optimale Nutzung des Lernpotenzials der Schüler und Jugendlichen. Im Berufsleben kämpfen die Menschen gegen Zeitmangel, Informationsflut und vielfältige Überforderungen, denen sie mit erlernten Gedächtnis- und Lernstrategien und gesteigerter Konzentrationsfähigkeit entgegenwirken können.
Für alle Alterskategorien gilt: Ganzheitliches Gedächtnistraining hilft, alltägliche Anforderungen besser und effizienter zu bewältigen.

Warum ist das Thema Gedächtnistraining so aktuell?

Durch bildgebende Verfahren können heute Hirnforscher belegen, dass sich das Gehirn durch Lernvorgänge verändert. Gedächtnistraining ist lebenslanges Lernen. Mit Informationen über die Funktionsweise des Gehirns lernen die Teilnehmer, es besser zu nutzen. Das Gehirn besser nutzen heisst weniger vergessen.

Was bedeutet Ganzheitliches Gedächtnistraining? Wie unterscheidet

es sich von anderen Angeboten?
Im Ganzheitlichen Gedächtnistraining werden nicht nur Merkstrategien und Mnemotechniken vermittelt. Der denkende und lernende Mensch steht im Mittelpunkt. Seine Erfahrungen, seine Emotionen, sein Umfeld werden mit einbezogen. Auf Zeit- und Leistungsdruck wird verzichtet. Im Vordergrund steht die Lust und Freude am Denken. Miteinander und voneinander Lernen und Denken ist motivierend. Hirnleistungen, die trainiert werden:

  • Wahrnehmung über die Sinne
    Bewusstere Aufmerksamkeit und Konzentration
    Sprachkompetenzen: Wortfindung, genaues Formulieren,
    kreativer Umgang mit Sprache
    Räumliches und logisches Denken, unterstützt durch Bewegung.
    Damit erwerben die Teilnehmer eine höhere Flexibilität im Denken und Handeln, welche die Bewältigung des Alltags erleichtert.

„Ein Name fällt mir nicht ein. Dies, obwohl ich ihn eigentlich wissen sollte .."

Die Person, die Ihnen begegnet und deren Namen Ihnen nicht mehr einfällt, haben Sie in einem ganz anderen Umfeld, an einem anderen Ort kennengelernt und Sie können sie in der jetzigen Situation nicht einordnen. Sie wissen aber, dass Sie den Namen kennen. Versteifen Sie sich nicht darauf, ihn sofort zu finden. Das ist wichtig, denn damit würden Sie sich nur blockieren. Denken Sie an etwas anderes, plötzlich fällt Ihnen der Name wieder ein.

Welche Gruppengrösse einer Trainingsgruppe ist ideal?

Eine Teilnehmerzahl von 8-10 Personen

Wie viele Lektionen zu wie vielen Minuten sind optimal? In welchem Intervall?

Eine Lektion von 60 Minuten oder eine Doppellektion pro Woche (evtl. auch 14- täglich) oder Kurse von 5 bis 8 Lektionen, auch Semesterkurse, Quartalskurse, jährlich wiederkehrende Winterkurse.

Was ist effizienter – Einzeltraining oder Gruppentraining?

Das kann individuell ganz verschieden sein:
Beim Gruppentraining lernen die Teilnehmer miteinander, voneinander. Sie geben sich gegenseitig Anregungen und Ideen.
Beim Einzeltraining kann auf individuelle Lernziele eingegangen, ein Hobby des Teilnehmers miteinbezogen werden. Einzeltraining ist auch eine Preisfrage.

Welchen Nutzen bringt Gedächtnistraining bei Demenz-Erkrankungen?

Gedächtnistraining bei Demenz im Anfangsstadium vermittelt Anregungen zur Erhaltung von Alltagskompetenzen. Unter gewissen Voraussetzungen können auch neue Informationen erlernt werden. Im Gedächtnistraining bei Demenz im mittleren Stadium wird in kleinen Gruppen der alltägliche Wortschatz aktiviert und unterstützt. Eine allgemeine kognitive Stimulierung über alle Sinne, die Freude macht, beeinflusst die Stimmung positiv. Bei schwerer Demenz, die von Ängsten und tiefer Hilflosigkeit gekennzeichnet ist, bringen kurze Einheiten sinnvoller Stimulierung und persönlicher Zuwendung Sicherheit und Vertrauen.

Ursula Hirt


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Ausser der Philosophie weiss ich kein so gutes Treibmittel des Gehirns, als höchstens Schach und Kaffee. Jean Paul

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